Alexander Dohe folgt als Vorsitzender auf Daniel Schweer - Neuwahlen bei den Jusos Osnabrück-Land - Konferenz der Jungsozialisten stand ganz im Zeichen der Kommunalwahlen

 

(v.l.)Alexander Dohe, Yannick Moormann, Kathrin Hilgediek, Erik Henning und Daniel Schweer freuen sich über die Übergabe der Juso-Fahne an den neue Vorsitzenden

 

Nach sechs Jahren als Vorsitzender der Jusos Osnabrück-Land stand der bisherige Vorsitzende Daniel Schweer nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Als Nachfolger wählte die Konferenz den 24-jährigen Alexander Dohe als neuen Vorsitzenden der Jungsozialisten im Landkreis Osnabrück.
Ihm wurden von der Konferenz, die unter dem Motto „Deine Zukunft? Deine Entscheidung!“ stand für die nächsten zwei Jahre Kathrin Hilgediek (Hasbergen), Yannick Moormann (Ostercappeln), Erik Henning (Quakenbrück) und Daniel Schweer (Neuenkirchen) als stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende zur Seite gestellt.

 

Als besonderen Gast konnten die Jusos die Landtagsabgeordnete Kathrin Wahlmann begrüßen. Die junge Hasbergerin ermutigte die anwesenden jungen Politikerinnen und Politiker bei der anstehenden Kommunalwahl im September 2016 auch selbstbewusst für gute Listenplätze und Sitze in den Kommunalparlamenten zu kämpfen. In Ihrem Referat ging sie weiter auf einige wichtige politische Meilensteine der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen ein. „Wir haben die Studiengebühren abgeschafft, die dritte Krippenkraft eingeführt, Geld für Wohnungsbauförderung zur Verfügung gestellt, das Abitur nach 13 Schuljahren wieder eigeführt und unterstützen die Kommunen finanziell sehr stark bei der Unterbringung von Flüchtlingen“, so Wahlmann.

Im Hinblick auf die Kommunalwahl erhoben die Jusos dann noch eine Vielzahl von Forderungen. „Wir brauchen einen schnelleren Breitbandausbau in den ländlichen Regionen, besseren ÖPNV und mehr bezahlbareren Wohnraum für Jugendliche“, so der neue Vorsitzende Alexander Dohe. Ebenso wurden in einer Vielzahl von Anträgen weitere politische Forderungen und Ziele diskutiert.

So fordern die Jusos im Landkreis Osnabrück die Erweiterung des Kündigungsschutzes für ArbeitnehmerInnen mit mindestens 6 Monaten Beschäftigungsdauer, den Verkauf des RWE-Aktienpakets durch den Landkreis Osnabrück, die Kennzeichnung tierischer Bestandteile in Lebensmitteln und ein Verbot von Eiern aus Käfighaltung in Fertiggerichten.

„Ebenso fordern wir den Landkreis Osnabrück auf sich dauerhaft an Fanprojekten des VFL Osnabrücks zu beteiligen“, so Yannick Moormann. Eine kollektive Bestrafung und kollektive Ausschlüsse von Gästefans lehnen die Jusos ab.  „Wir fordern  eine verpflichtende Ethikschulung für Führungskräfte, Unternehmer und Manager mit mehr als fünf weisungsuntergebenen ArbeitnehmerInnen“, so Daniel Schweer in der Begründung eines weiteren Antrags.

Weiterhin wurden von der Konferenz die Anträge „Erhöhung und Reform der Erbschaftssteuer“, „Maut für Fernbusse“ und „Fördermittel für den kommunalen ÖPNV durch den Bund“ beschlossen.

Schließlich forderten die Jusos angesichts der Androhung der rechtsnationalen AfD, bei den Kommunalwahlen in Stadt und Landkreis Osnabrück nun doch Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen, alle sozialdemokratischen Fraktionen auf jegliche Zusammenarbeit auszuschließen.

Als neuen Schriftführer wählten die anwesenden Jusos Daniel Flebbe (Alfhausen), sein Stellvertreter wurde Yannick Klecker (Ostercappeln). Den neuen dreiundzwanzigköpfigen  Juso-Kreisvorstand komplettieren die Beisitzerinnen und Beisitzer Marco Beckmann (Ostercappeln), Marie Beckmann (Ostercappeln), Christopher Ermlich (Bramsche), Patrick Buchsbaum (Bohmte), Jan Eggerstedt (Wallenhorst), Henning Kirchner (Bramsche), Fulya Kirnak (Quakenbrück), Andre Knochenwefel (Rieste), Besian Krasniqi (Bersenbrück), Lars-Gerrit Miosga (Bramsche), Alex Ruge (Quakenbrück), Adrian Schiebe (Wallenhorst), Harald Stuckenberg (Bramsche), Julian Symanzik (Georgsmarienhütte), Maximilian Symanzik (Georgsmarienhütte) und Henrike Zierau (Hasbergen).

 

 


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