Diskussion der Jusos Weser-Ems über die Kommunalpolitik - Aufgaben und Möglichekiten im Seminar näher betrachtet

Bezirksfoto
 
 

Unter der Überschrift „Kommunalpolitik“ stand das Juso-Bezirksseminar Ende Oktober in Rieste am Alfseee statt. Den Einstieg machte Sebastian Kunde als Juso-Bezirksvorsitzender mit einer Eröffnungs- und Ablaufrunde. „Gerade der Einstieg in einem Seminar ist wichtig! Wir wollen das alle Menschen die zu uns kommen, keine Vorkenntnisse mitbringen müssen. Wir wollen alle gemeinsam mehr lernen!.“ sagt er.

 
Pia Und Lisa
 

Anschließend begann die erste Workshopphase, zu dem Themen „Aufgaben der Kommunalpolitik“ und „Jugendbeteiligung, Schein oder Sein“. Beim Workshop der Jugendbeteiligung wurde über die verschiedene Partizipationsmöglichkeiten diskutiert und analysiert. „Jugendforum, Jugendparlamente oder doch Jugendpetitionen? Wir wollen schauen, welche Möglichkeiten junge Menschen haben, sich demokratisch zu beteiligen und etwas zu verändern.“ resümiert Pia Klein, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Weser-Ems. Im Workshop „Aufgaben der Kommunalpolitik“ wurde genauer über die Pflicht- und freiwilligen Aufgaben einer Kommune eingegangen. Aber auch der Aufbau einer Kommune und dessen Verwaltungsstrukturen. „Es ist uns wichtig, dass Thema von Anfang an aufzurollen. Wir wollen jede Person mitnehmen und wollten daher die Grundlagen kennenlernen.“ so Sebastian.

Im Anschluss daran befassten sich die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten der Jusos Weser-Ems mit dem Themenworkshop „Mehr Demokratie wagen? Landtagswahlen ab 16 Jahren?“ und „Von der Idee zur Umsetzung? Wie funktioniert Wahlkampf?“. So erfuhren die Jugendlichen, im Workshop „Landtagswahlen ab 16 Jahren?“ die aktuelle rechtliche Situation. Anschließend wurde anhand einer Pro und Contra-Argumentation sich ausgetauscht, um über eine Überprüfung einer Landtagswahl ab 16 Jahren zu diskutieren. „Junge Menschen an gesellschaftlichen und demokratischen Partizipationsmöglichkeiten zu beteiligen, muss Aufgabe einer jung sozialistische Politik sein. Eine Beteiligung an der Landtagswahl bereits mit 16 Jahren, kann ein erster Schritt dazu sein.“ resümierte Maresa Emons, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende aus Niedersachsen, den Workshop zusammen. Im Workshop „Wie funktioniert Wahlkampf“ erfuhren die SeminarteilnehmerInnen mehr über die analytische Aufgabe eines Wahlkampfes und die Do und Dont's eines erfolgreichen Wahlkampfes. Dazu mussten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zuerst einmal positive und verbesserungswürdige Möglichkeiten sammeln und abschließend darüber beraten. „Die Ziele eines Wahlkampfes können unterschiedlich sein, genau wie die Methoden. Wir wollen den jungen Menschen anhand einiger Fallbeispiele erläutern, wie ein Wahlkampf positiv gestaltet werden kann.“ erläutert Lisa Spierling, stellvertretende Juso-Bezirksvorsitzende das Seminarmodul.

 

 
Seminarfot
 

Anschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Aufgaben und Pflichten der Kommune anhand eines Planspiels kennengelernt. Dabei musste jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerinnen eine wichtige Aufgabe in der Kommune übernehmen. In der Nachbetrachtung wurden die einzelnen Aspekte noch weiter vertieft. „Die Theorie haben wir anhand der Workshopphasen bereits gelegt. Jetzt wollten wir die Erfahrungen in einem Praxisteil vertiefen und zeigen, wie vielfältig die Aufgaben in einer Kommune sein können.“ so Daniel Schweer, stellvertretender Juso-Bezirksvorsitzender.

Beim Kamingespräch: „Im Gespräch mit jungen Kommunalpolitikern – Jugend macht Politik vor Ort!“ diskutierten die SeminarteilnehmerInnen mit Marco Beckmann und Yannick Moormann über ihre Erfahrungen in den Räten. Marco Beckmann, Fraktionsvorsitzender der Gemeinde Ostercappeln, ging dabei auf die Rolle einer lebendigen und vielschichtigen Fraktion ein. „Nur wenn wir gemeinsam alle Menschen in einer Fraktion repräsentieren, können wir erfolgreich Politik gestalten.“ sagte Marco. Yannick, ebenfalls Mitglied in der Gemeinde Ostercappeln zeigte deutlich: „Junge Menschen können in der Kommune was verändern! Durch die inhaltliche Position einer Fraktion, können wir junge Menschen deutlich an demokratische Strukturen beteiligen und Position beziehen.“

 
Am Arbeiten
 

Der Sonntagvormittag begann dann mit dem Film des ARD-Rundfunk „„Das Kita-Versprechen – Anspruch und Wirklichkeit!““ Anschließend wurde der Sonntag auf Grundlage des Filmes analysiert und diskutiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten fest, dass vor allem die Notwendigkeit einer Aufwertung der sozialen Berufe stärker in die Gesellschaft hineingetragen werden muss. Anerkennung und Respekt für diese Arbeit muss auch weiter verstärkt werden.

Im nächsten Seminarblock wurde über „ Wahlkämpfe der Sozialdemokratie“ referiert. Daniel Schweer, stellvertretender Juso-Bezirksvorsitzender, stellte die unterschiedlichen Aspekte in einer Präsentation anschaulich dar und erklärte, die wichtigen Unterscheidungen in den Wahlkämpfen der Sozialdemokratie aller Ebenen dar. „Der Wahlkampf ist nicht nur eine Bundesangelegenheit. Die Kommune, das Land und auch die Europapolitik sind bei dieser Thematik betroffen. Wir wollen zeigen, wie unterschiedlich und auch spannend, dass Thema beleuchtet werden kann.“ ergänzt Schweer.


 

 

 


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