Jusos Weser-Ems wählen neuen Vorstand - Sebastian Kunde aus Osnabrück neuer Vorsitzender - Nein zur Vorratsdatenspeicherung

Juso-bv 2015
 
 

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten im Bezirk Weser-Ems haben auf Ihrer Bezirkskonferenz am 13. Juni 2015 einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender wurde Sebastian Kunde aus Osnabrück. Kunde löst Daniel Schweer aus Neuenkirchen, Landkreis Osnabrück ab, der nach vier Jahren an der Spitze der SPD-Jugendorganisation nicht wieder für den Vorsitz kandidiert hatte.

 

Der Vorstand wird durch acht stellvertretende Vorsitzende komplettiert. Hierzu gehören neben Jenna Schulte aus Osnabrück Stadt, noch Daniel Schweer, Katharina Fischer (Bad Zwischenahn/ Ammerland), Timo Mehlmann (Aurich), Lisa Sperling (Oldenburg), Hauke Hero Hahn (Vechta), Pia Klein (Wittmund) und Christian Stürmer (Oldenburg). Neben den Wahlen des Vorstandes, der Delegierten zum Bundeskongress und zum Bundesausschuss der Jungsozialisten standen Grußworte, Referate und Antragsberatungen ganz im
Zeichen der anstehenden Kommunalwahlen auf der Tagesordnung. So zeigte sich der Oldenburger Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde in seinem Referat „Als Sozialdemokrat im Spannungsfeld der Groko“ kämpferisch für die anstehenden politischen Auseinandersetzungen in der Koalition mit CDU/CSU. Die beschlossene PKW-Maut sei ein Fehler gewesen und werde hoffentlich bald durch den Europäischen Gerichtshof gestoppt. so Rohde.
Ebenso ging der Abgeordnete aus Oldenburg-Ammerland auch auf Themen wie den von der SPD durchgesetzten Mindestlohn und die anstehende Abstimmung über eine Vorratsdatenspeicherung ein.


Neben Rohde stimmten der Oldenburger Landtagsabgeordnete Ulf Prange und die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Charlotte Rosa Dick aus Braunschweig mit Grußworten auf die Diskussionen der Konferenz ein. So unterstrich Prange die gute Zusammenarbeit mit den Jusos auf Landesebene vor allem im Bildungsbereich.Dick ging auf die laufende Kampagne des Juso-
Bundesverbandes unter der Überschrift #Linksleben ein.

Juso-bv 2015

Der Juso-Bezirksvorstand (v.l.) Lisa Sperling,Timo Mehlmann, Katharina Fischer, Christian Stürmer, Pia Klein, Daniel Schweer, Jenna Schulte, und Sebastian Kunde (es fehlt: Hauke Hero Hahn)

Das Konferenzmotto „Gemeinsam mehr - unser Weg in die solidarische Moderne“ zog sich im weiteren Verlauf der Konferenz durch sämtliche Bereiche der Antragsberatungen. Inhaltlich setzten sich die rund 30 anwesenden Delegierten aus dem gesamten Raum Weser-Ems mit einer
Vielzahl von Anträgen auseinander. Unter anderem diskutierten die Jusos Themen wie die SchülerInnenbeförderung, die Wettbürosteuer, Atomwaffen, Wildtierhaltung im Zirkus oder gerechte Gestaltung von Landwirtschaft und VerbraucherInnenschutz.


Ganz oben auf der Agenda stand für die die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten das aktuelle Thema Vorratsdatenspeicherung. Mit dem einstimmig beschlossenen Antrag sprach sich dieKonferenz gegen eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung aus. „Im Zweifel für die
Freiheit!“ resümierte der neue Bezirksvorstand die Debatte.


In der Resolution „Lernfabrik meutern!“ rufen die Jusos aus der Region Weser-Ems zur gleichnamigen Kampagne auf. „Wir fordern bei der Novellierung des Hochschulgesetzes unter anderem die Ausfinanzierung der Hochschulen für gute Lehre und Forschung, die Öffnung der Hochschulen durch die Abschaffung aller Bildungsgebühren und endlich die Demokratisierung der Hochschulen.“ sagen Lisa Sperling und Katharina Fischer, stellvertretende Juso-Bezirksvorsitzende und Mitglieder der Juso-Hochschulgruppe Oldenburg.


Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt legte die Konferenz auf das Thema Asylpolitik. „Die Asylpolitik steht in den nächsten Jahren vor diesen wachsenden Herausforderungen. Wir wollen
allen Menschen faire Chancen für die Selbstbestimmung für ihr neues Leben und soziale Gerechtigkeit für Sie und ihre Mitmenschen ermöglichen.“ So der neue Juso-Bezirksvorsitzende Sebastian Kunde bei der Einbringung des umfangreichen Antrags. „Dabei muss die grundsätzliche Anwendung der Asylpolitik in Niedersachsen endlich konsequent verändert und den weltweiten
Herausforderungen von, und Gründen für Flucht und Vertreibung angepasst werden. Wichtige Voraussetzungen hierzu sind unter anderem, dass wir die Rahmenbedingungen in Niedersachsen noch weiter für AsylbewerberInnen verbessern.“

 


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